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Artist Statement – 03/2026
Meine künstlerische Praxis bewegt sich an den Schnittstellen von Erinnerung, Mythologie und Landschaft. Ich arbeite mit Zeichnung, Text und installationbasierten Formaten, um Räume zu schaffen, in denen persönliche und kollektive Geschichten miteinander in Resonanz treten.
Zentral ist die Frage, wie Erzählungen weitergetragen, transformiert oder verschoben werden, besonders dort, wo biografische Lücken, Migrationserfahrungen und transgenerationale Spannungen sichtbar werden. Oft greife ich auf Elemente der japanischen Mythologie und Yōkai-Tradition zurück, nicht als Illustrationen, sondern als poetische Figuren, die das Unsagbare, das Fremde oder das Verdrängte als menschliches Erleben sichtbar machen.
In meinen Arbeiten verschränken sich dokumentarische Fragmente, familiäre Spuren und animistische Bildräume zu einer hybriden Erzählweise, die zwischen Faktischem und Imaginärem oszilliert. Ich suche nach Formen, die es ermöglichen, Erinnerung nicht nur zu zeigen, sondern als lebendigen, atmenden Prozess erfahrbar zu machen.
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obāchan no ie no nioi – Der Geruch des Hauses meiner Großmutter, 2022 dt | en
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Alle Avocados, die ich in einem Jahr gegessen habe dt | en
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Ausstellungstext, dt./en., ↗ für Sound of the City, Tamina Amadyar, Meyer Riegger, 2021
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über "InterViews", 2020, dt., ↗ Radiosalon für Alltägliches #29
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Betrachtungen- Paradies der Milben, Corona und die öffentl. Räume, 2020, ↗ 99% urban
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